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Oktober 1965 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 11 Einträge (von 8422), chronologisch sortiert.

04.10.1965

04.10.1965

Einen weiteren Versuch, eine Instrumentenkapsel weich auf dem Mond zu landen, unternahm die Sowjetunion am 04.10.1965 mit dem Start von Luna 7. Ein erster Startversuch am 04.09.1965 hatte noch mit einer unangenehmen Überraschung geendet. Als das Startkommando gegeben wurde, hob die Rakete nämlich nicht ab. Ursächlich war ein Beschleunigungssensor, der bereits beim Transport oder der Startvorbereitung ausgelöst worden war. Um den Sensor auszutauschen, mußte die Rakete enttankt und zurück ins MIK gerollt werden. Der verpaßte Starttermin war Wasser auf die Mühlen derjenigen, die eine Überprüfu weiterlesen..


05.10.1965

05.10.1965

Beim dritten Versuch gelang am 05.10.1965 endlich der Start eines ersten militärischen Forschungssatelliten des OV1 (Orbiting Vehicle) Typs. Im Gipfelpunkt der ballistischen Flugbahn der Atlas-​D Rakete wurde der Satellit aus dem ARS (Atlas Retai­ned Struc­ture) Container an der Spitze der Rakete ausgestoßen. Nach einigen Minuten Freiflug zündete sein eigenes Triebwerk, das ihn auf eine Satellitenbahn beschleunigte. In der zweiten ARS flog bei diesem Start lediglich eine ingenieurtechnische Nutzlast. Und auch am Rumpf war ein Scientific Passenger Pod, SPP&nbsp weiterlesen..

05.10.1965

05.10.1965

Zu einer Routineaufklärungsmission startete am 05.10.1965 eine Thor-​SLV2 A Agena-​D von der Vandenberg AFB. Sie beförderte einen CORONA Fotoaufklärer mit KeyHole KH-​4 A (JANUS) Stereo-​Kamerasystem auf seine Umlaufbahn. Konzipiert war Mission 1025 zur Gewinnung topographischer Aufnahmen. Die Auswertung des Filmmaterials nach dem Flug bestätigte eine einwandfreie Arbeit der Hauptkameras des Satelliten. Beide SRVs wurden im Abstand von fünf Tagen am 10.10. und 15.10.1965 nahe Hawaii in der Luft abgefangen. weiterlesen..

14.10.1965

14.10.1965

Der zweite sowjetische Kommunikationssatellit vom Typ Molnija-​1  startete am 14.10.1965 mit einer Molnija 8K78 von Baikonur. Molnija-​1 2  ergänzte zunächst die Übertragungskapazitäten seines Vorgängers und ersetzte ihn schließlich nach dessen Ausfall. Beide Satelliten wurden zu Funk– und Fernsehübertragungen zwischen Moskau (via NIP-​14  in Schtschjolkowo) und Wladiwostok (via NIP-​15  in Ussurijsk) eingesetzt. Damals waren das die beiden einzigen Bodenstationen des späteren „Orbita“ System weiterlesen..


14.10.1965

14.10.1965

Ein Jahr nach dem Start des ersten derartigen Satelliten erreichte mit OGO 2 (auch OGO-​C, POGO 1 bzw. S-​50 ) am 14.10.1965 ein weiterer komplexer geophysikalischer Forschungssatellit der NASA seine Umlaufbahn. Diesmal allerdings gewollt auf eine exzentrische polare Bahn, weswegen der Start auch mit einer Thor-​SLV2 A Agena-​D von der Vandenberg AFB erfolgte. Geplant war eine Bahnhöhe zwischen 334 und 927 km. Weil aber das Funkleitsystem auf der VAFB die Rakete nicht auffassen konnte, steuerte diese ohne Korrekturdaten auf einen 4  weiterlesen..

15.10.1965

15.10.1965

Der zweite Start einer Titan-​IIIC von Cape Canaveral wurde am 15.10.1965 zu einem Fehlschlag, wobei die Titan-​III selbst zuverlässig funktioniert hatte. Die Rakete sollte zwei kleine experimentelle Nutzlasten auf verschiedenen Umlaufbahnen aussetzen. Dazu waren mehrere Zündungen der Transtage Oberstufe geplant. Bei der zweiten von geplanten zehn Zündungen versagte jedoch eines der beiden Transtage-​Triebwerke. Die Stufe geriet daher in eine unkontrollierbare Taumelbewegung und zerbrach. Dabei wurden auch OV2-​1  und der mit ihm verbundene Sa weiterlesen..


16.10.1965

16.10.1965

Einen Fotoaufklärungssatelliten vom Typ Zenit-​4  startete die Sowjetunion am 16.10.1965 mit einer Woschod 11A57 von Baikonur. Kosmos 92 stellte innerhalb der Baureihe jedoch eine Besonderheit dar, da er neben seiner Kameraausrüstung offensichtlich auch einige wissenschaftliche Experimente mitführte. Bezugnehmend auf offizielle sowjetische Quellen wurde der Satellit daher teilweise auch als Forschungssatellit zur Untersuchung der terrestrischen Infrarot– und Gammastrahlung oder auch als Biosatellit klassifiziert. Die Landung erfolgte wie üblich nach knapp acht Tag weiterlesen..

19.10.1965

19.10.1965

Speziell zur Messung der Vibrationen, die beim Start der Kosmos Rakete aus ihrem unterirdischen Silo auftraten, entwickelte das OKB-​586  (KB Juschnoje) den kleinen Satelliten DS-​U2-​V (v für vibrierend, russ. вибрационный). Die Belastungen, die bei einem solchen Start auftreten konnten, lagen deutlich höher, als beim Start von einer oberirdischen Plattform. Daher mußte man Informationen zur Auslegung zukünftiger Nutzlasten sammeln. Vor allem Antennen und Solarzellenausleger waren gefährdet. Der erste Satellit der Baureihe, Kosmos 93, gel weiterlesen..

25.10.1965

25.10.1965

Zu den zentralen Elementen für eine bemannte Mondmission, die im Rahmen des Gemini-​Programms erprobt werden sollten, zählten Rendezvous– und Dockingverfahren. Zum Training der Besatzungen benötigte man ein manövrierfähiges Ziel mit leistungsfähigem und extrem zuverlässigen Antrieb. Die Wahl fiel naheliegenderweise auf die Agena-​D Oberstufe. Experten der NASA hatten in Kooperation mit dem Projektmanagementteam der USAF und dem Hersteller Lockheed bereits seit einigen Jahren an der Verbesserung der Agena gearbeitet. Diverse Forschungssatelliten waren mit Hilfe der A weiterlesen..


28.10.1965

28.10.1965

Mit Kosmos 94 startete die Sowjetunion am 28.10.1965 einen weiteren Zenit-​4  Fotoaufklärer, der eine zweifache Rolle zu erfüllen hatte. Neben einer (vermutlich reduzierten) Kameraausrüstung trug der Satellit, den eine Woschod 11A57 Rakete von Baikonur ins All befördert hatte, einige biologische Proben, die gemeinsam mit den Aufklärungsergebnissen nach acht Tagen in der Kapsel landeten. Genauere Details zu der Mission wurden jedoch nicht bekannt. weiterlesen..

28.10.1965

28.10.1965

Eine Thor-​SLV2 A Agena-​D der USAF beförderte am 28.10.1965 von der Vandenberg AFB einen geheimen Fotoaufklärer des CORONA Programms auf seine Bahn. Das KeyHole KH-​4 A Kamerasystem lieferte stereoskopische Aufnahmen guter Qualität, die programmgemäß am 02. und 07.11.1965 mit zwei kleinen Landekapseln zur Erde zurückgeführt und von Flugzeugen geborgen wurden. Fest integriert in der Agena-​Stufe flog bei dieser Mission letztmalig ein Experimentenpaket aus dem 1962 begonnenen AURORA Programm. Zugleich war es das mit Abstand am umfassendsten instrumentierte Paket der Reihe. weiterlesen..

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