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1970 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 130 Einträge (von 8554), chronologisch sortiert.

20.10.1970

20.10.1970

Den Ausklang des sowjetischen Sond Programms, dessen Ziel einmal die bemannte Umrundung des Mondes gewesen war, bildete am 20.10.1970 der Start von Sond 8. Eine Proton-​K 8K82 K mit Block-​D 11S824 Endstufe brachte von Baikonur das unbemannte Sojus 7 K-​L1  Raumschiff zunächst auf eine Parkbahn um die Erde. Von dort aus erfolgte der Abflug zum Mond. Dabei wurde erstmals eine neue, energetisch günstigere Bahn genutzt. Der Mond wurde am 24.10.1970 bei einer maximalen Annäherung von 1.118 km umflogen. Drei Serien von hochwertigen s/w– weiterlesen..


23.10.1970

23.10.1970

Zwei Tage nach dem Start des Zielflugkörpers Kosmos 373 wurde am 22.10.1970 mit Kosmos 374 der erste I2P (russ. Истребитель Cпутник — Перехватчик, svw. Jagd­sa­tel­lit — Abfangjäger) Abfangsatellit für einen neuen Test des sowjetischen ASAT Systems gestartet. Die Zyklon-​2 11K69 Rakete brachte den Satelliten von Baikonur auf eine Umlaufbahn, die ein Abfangen des Ziels bereits während des zweiten Orbits ermöglichte. Nach einem Hochgeschwindigkeitsvorbeiflug explodierte Kosmos 374 in bedeutendem Abstand zum Ziel, wobei mindestens 45 größere Trümmerstücke entstanden. Wäh weiterlesen..

23.10.1970

23.10.1970

Mit einer Titan-​23 B Agena-​D der USAF startete am 23.10.1970 von der Vandenberg AFB ein weiterer „close look“ Fotoaufklärungssatellit aus dem GAMBIT G³ Programm. Das KeyHole KH-​8  Kamerasystem des Block-​II Satelliten lieferte während der 18-​tägigen Mission, der bis dahin längsten des Programms, hochauflösende Aufnahmen, die mit zwei kleinen Kapseln zur Erde zurückgeführt und vom NRO ausgewertet wurden. Auf der Agena flog auch bei dieser Mission wieder eine BIT IV SIGINT Nutzlast, die einen Breitband Scan nach interessanten Signalen weiterlesen..

30.10.1970

30.10.1970

Zum Abschluß einer komplexen Erprobung des sowjetischen ASAT Systems startete am 30.10.1970 von Baikonur eine weitere Zyklon-​2 11K69 Rakete. Sie brachte mit Kosmos 375 einen zweiten Jagdsatelliten auf seine Umlaufbahn. Wie sein Vorgänger fing auch er das Ziel, Kosmos 373, bereits während des zweiten Orbits ab. Das Abfangmanöver erfolgte dabei wieder mit hoher Geschwindigkeit, diesmal jedoch mit einer ausreichend großen Annäherung (nach sowjetischer Maßgabe weniger als 1 km). Danach wurde Kosmos 375 in sicherem Abstand per Funkbefehl vom Boden gesprengt. NORAD registrierte i weiterlesen..

30.10.1970

30.10.1970

Routine war der Start eines manövrierfähigen Fotoaufklärungssatelliten vom Typ Zenit-​4 M „Rotor“ (Erzeugnis 11F691) am 31.10.1970 vom Kosmodrom Plesetsk. Kosmos 376 wurde mit einer Woschod 11A57 Rakete gestartet und absolvierte die übliche 13-​tägige Mission, an deren Ende die Landesektion mit der Kameraausrüstung zur Erde zurückkehrte. weiterlesen..

06.11.1970

06.11.1970

Den ersten operationellen IR-​Frühwarnsatelliten des Programms 647 starteten die USA am 06.11.1970 von Cape Canaveral mit einer Titan 23 C, dem ersten Exemplar dieser modernisierten Variante der ursprünglichenTitan IIIC. Nach rund zehnjähriger Entwicklungszeit stand damit endlich ein brauchbares Satellitenmodell zur Frühwarnung vor einem Angriff mit Interkontinentalraketen bereit. Allerdings verfehlte IMEWS 1 (Integrated Missile Early Warning Satellite) bzw. DSP 1 (Defense Support Program) die geplante geostationäre Umlaufbahn und dürfte somit nur bedingt für die geplanten Aufgaben ein weiterlesen..

09.11.1970

09.11.1970

Unter der Bezeichnung OFO 1 (Orbiting Frog Otolith) startete die NASA nach Abschluß ihrer Experimente mit den Satelliten vom Typ BIOS nochmals einen Biosatelliten. Eine Scout-​B brachte den kleinen Satelliten am 09.11.1970 von Wallops Island aus auf seine Bahn. Seit August hatten fünf frühere Startversuche aus unterschiedlichsten Gründen abgebrochen werden müssen (Wetter, ausgefallene Instrumente oder noch vor dem Start verstorbene Versuchstiere). OFO 1 transportierte zwei männliche Ochsenfrösche (Rana catesbeiana) in einem Experimentenbehälter, der auf einer Zentrifuge montiert war. weiterlesen..

10.11.1970

10.11.1970

Nach mindestens einem vorangegangenen Fehlstart (19.02.1969) startete die Sowjetunion am 10.11.1970 erfolgreich eine Proton-​K 8K82 K mit Block-​D 11S824 Beschleunigungsstufe und einer neuartigen Nutzlast zum Mond. Zum Einsatz kam die Landestufe, wie sie auch für die Missionen verwendet wurde, deren Ziel die automatische Entnahme und Rückführung von Mondbodenproben war. Die Rückstartsektion war jedoch durch eine Plattform mit ausklappbarer Rampe ersetzt worden, auf der ein von der Erde fernsteuerbares Mondmobil, das Lunochod (Erzeugnis 8EL № 203), stand. Das Gefährt war ursprünglich zur U weiterlesen..


11.11.1970

11.11.1970

Kosmos 377, der am 11.11.1970 mit einer Woschod 11A57 Rakete vom Kosmodrom Baikonur gestartet wurde, zählte zur Kategorie der Fotoaufklärer vom Typ Zenit-​2 M (Erzeugnis 11F690, Codename „Gektor“). Nach zwölf Tagen kehrte die Landesektion mit der Kameraausrüstung und dem Bildmaterial zur Erde zurück. weiterlesen..

17.11.1970

17.11.1970

Mit einer Kosmos-​3M 11K65M Rakete gelangte am 17.11.1970 von Plesetsk der Forschungssatellit Kosmos 378 auf seine exzentrische Bahn. Der kleine Flugkörper vom Typ DS-​U2-​IP nahm während seiner auf 90 Tage angelegten Mission Untersuchungen der Ionosphäre vor. Das wissenschaftliche Programm des Satelliten war am Schternberg Institut für Astronomie der Moskauer Lomonossow-​Universität konzipiert worden. Die Instrumentierung von Kosmos 378 umfaßte u.a. eine Langmuir-​Sonde, diverse weitere Ionenfallen sowie einen Photoelektronen-​Sensor. Ziel des Unternehmens war e weiterlesen..

18.11.1970

18.11.1970

Eine USAF Thorad-​SLV2 H Agena-​D brachte am 18.11.1970 von der Vandenberg AFB einen CORONA Fotoaufklärungssatelliten auf seine Bahn. Während des 104. Erdumlaufs fiel die vordere der beiden Kameras im KeyHole KH-​4 B Stereo-​Kamerasystem aus und konnte auch nicht mehr reaktiviert werden. Damit war der weitere Nutzen der Mission erheblich eingeschränkt. Ausstoß und Bergung der beiden kleinen Filmkapseln am 27.11. bzw. 07.12.1970 (durch Flugzeuge der 6593d Test Squadron) verliefen immerhin nach Plan. Auf der Agena Stufe flog bei dieser Missi weiterlesen..


24.11.1970

24.11.1970

Obwohl zu diesem Zeitpunkt das sowjetische bemannte Mondlandeprogramm praktisch bereits eingestellt war und auch die Gelder nur noch in sehr geringem Umfang flossen, fanden 1970/71 noch drei Qualifikationsflüge mit einem Testmodell des Mondlanders LK (russ. Лунный Корабль) statt. Dieser Testflugkörper mit der Bezeichnung T2 K verfügte über kein Landegestell, so daß er mit einer modifizierten Sojus Rakete (Sojus-L 11A511L) gestartet werden konnte. Die erste Erprobungsmission begann am 24.11.1970. De weiterlesen..


24.11.1970

24.11.1970

Unter der Bezeichnung Kosmos 380 gelangte am 24.11.1970 von Plesetsk ein kleiner militärischer Satellit auf seine Umlaufbahn. Eine Kosmos-​2 11K63 Rakete beförderte den Satelliten vom Typ DS-​P1-​Ju planmäßig auf eine elliptische Umlaufbahn. Hier diente er der Kalibrierung sowjetischer Radarstationen des ABM Frühwarnsystems und dem Training ihrer Mannschaften. weiterlesen..

27.11.1970

27.11.1970

Mit dem am 27.11.1970 mit einer Molnija-​M 8K78M mit Block-​ML Bugsierstufe von Plesetsk gestarteten Kommunikationssatelliten Molnija-​1 16  erweiterte die Sowjetunion ihr Nachrichtensatellitensystem „Orbita“ zur Verbreitung des zentralen sowjetischen Fernsehprogramms und zur Bereitstellung von Langstrecken-​Telefonie und Telegrafieverbindungen. Die Nutzung der Satelliten erfolgte dabei sowohl zivil als auch militärisch. weiterlesen..

30.11.1970

30.11.1970

Die NASA unternahm am 30.11.1970 den Versuch, ihren dritten großen astronomischen Forschungssatelliten vom Typ OAO (Orbiting Astronomical Observatory) auf eine Umlaufbahn zu befördern. Der im Gedenken an den Raketenpionier Rober H. Goddard auf den Namen „Goddard“ getaufte OAO-​B Satellit verfügte neben zahlreichen weiteren Instrumenten über ein 96-​cm Cassegrain-​Teleskop (nach anderen Quellen 91 cm), mit dem stellare Beobachtungen im UV-​Bereich durchgeführt werden sollten. Im Verlaufe eines Jahres sollte der Satellit die Spektren vo weiterlesen..

02.12.1970

02.12.1970

Eine der wenigen echten Wissenschaftsmissionen innerhalb des sowjetischen Kosmos Programms (wenn auch mit unbestreitbarer militärischer Bedeutung) begann am 02.12.1970 mit dem Start einen kleinen Kosmos-​3M 11K65M Rakete vom Kosmodrom Plesetsk. Sie brachte unter der Bezeichnung Kosmos 381 einen Forschungssatelliten aus dem „Ионосферная Cтанция“ (dt. svw. Ionosphären-​Station) Programm auf seine 1.000 km Bahn. Ein Jahr zuvor war der Start eines ähnlichen Satelliten noch gescheitert. Wie der Name schon andeutet, wurden mit dem Satelliten ionosphärische Untersuchungen vorgenommen sowie Me weiterlesen..

02.12.1970

02.12.1970

Nach einer Serie vorangegangener Mißerfolge, die jeweils auf Probleme mit der Trägerrakete Proton-​K 8K82 K und insbesondere ihrer Oberstufe Block-​D 11S824  zurückzuführen waren, gelang am 02.12.1970 endlich der Start eines Sojus 7 K-​L1 E (Sond) Raumschiffs. Damit konnten nun mit der Block-​D Stufe im Erdorbit jene Bahnmanöver simuliert werden, die bei einem bemannten Mondflug anfallen würden. Das bemannte sowjetische Mondprogramm war zwar Ende 1970 praktisch schon eingestell weiterlesen..


03.12.1970

03.12.1970

Mit einer Woschod 11A57 Rakete startete am 03.12.1970 von Plesetsk der Fotoaufklärer Kosmos 383. Der Satellit vom Typ Zenit-​4 MK, Codename „Germes“ (dt. Hermes), gehörte zur dritten Generation sowjetischer Fotoaufklärungssatelliten, war manövrierfähig und lieferte hochauflösende Aufnahmen, die mit einer Kapsel zur Erde zurückgeführt werden konnten. Er wurde auch als Erzeugnis 11F692 geführt. Die Mission von Kosmos 383 schloß nach der üblichen Dauer von dreizehn Tagen mit der Rückführung der Landesektion ab. weiterlesen..

10.12.1970

10.12.1970

Eine Woche nach dem Start der letzten Woschod 11A57 Rakete von Plesetsk folgte am 10.12.1970 die nächste Rakete dieses Typs, allerdings von einem benachbarten Startkomplex. Sie brachte den Fotoaufklärungssatelliten Kosmos 384 auf eine Umlaufbahn. Der Satellit war vom Typ Zenit-​2 M, Erzeugnis 11F690, Codename „Gektor“ (dt. Hektor). Diese Satelliten der zweiten Generation verfügten über eine erweiterte Batteriekapazität, was eine Missionsdauer von zwölf Tagen zuließ. So schloß auch diese Mission exakt nach dieser Zeitspanne mit der Landung der Kapsel mit der Kamera weiterlesen..

11.12.1970

11.12.1970

Nach dem Start eines präoperationellen Exemplars am 23.01.1970 läutete der Start einer Delta-​N6 am 11.12.1970 von der Vandenberg AFB den operationellen Einsatz eines neuartigen Typs meteorologischer Satelliten ein. Jeder NOAA Satellit war in der Lage, die Aufgaben eines Paares von ESSA Satelliten, des Vorgängermodells, zu erfüllen. Dazu verfügte er sowohl über ein APT (Automatic Picture Transmission) System zur kontinuierlichen Übertragung der Aufnahmen als auch über ein AVC (Advanced Vidicon Camera) System, dessen Bilder an Bord zwischengespeichert wurden. Beide Systeme bestanden jeweils aus weiterlesen..

12.12.1970

12.12.1970

Explorer XLII (SAS-​A) war der erste von drei kleinen hochspezialisierten astronomischen Forschungssatelliten, die ab 1970 im Auftrag des GSFC der NASA gebaut und gestartet wurden. Der erste Small Astronomy Satellite fertigte die erste komplette Karte des Sternenhimmels im Röntgenbereich an. Dabei wurden mehr als 400 Strahlungsquellen identifiziert. Mit seinen Forschungen leitete Explorer XLII ein neues Zeitalter für die kosmische Röntgenastronomie ein. Gleichzeitig bedeutete sein Start ein Novum, da erstmals ein amerikanischer Satellit von einem ausländisch weiterlesen..

12.12.1970

12.12.1970

Frankreich führte sein nationales Raumfahrtprogramm auch 1970 mit dem Start des Satelliten „Péole“ vom Startgelände Kourou erfolgreich weiter fort. „Péole“ (Préliminaire à Éole) war ein technologischer Satellit, mit dem Komponenten des für umfassendere meteorologische Experimente geplanten Satelliten „Éole“ getestet werden sollten. Hauptsächlich wurden dessen Datensammelsystem und die Ausrüstung zur Gravitationsgradientenstabilisierung sowie verbesserte Dünnschicht-​Solarzellenflächen erprobt. Daneben verfügte „Péole“ aber auch über 44 Laserreflektoren, mit denen innerhalb des internationalen P weiterlesen..

12.12.1970

12.12.1970

Wahrscheinlich der erste voll ausgerüstete Prototyp eines Navigationssatelliten des Typs „Saliv“, besser bekannt unter dem später eingeführten Namen „Parus“ oder dem Namen der Konstellation („Zyklon“), verbarg sich unter dem Namen Kosmos 385. Ein Satellit mit dieser Bezeichnung wurde am 12.12.1970 mit einer Kosmos-​3M 11K65M Rakete von Plesetsk aus auf eine 1.000 km Kreisbahn gestartet. Mit den 1971 gestarteten Kosmos 422 und Kosmos 465 bildete er erstmals ein System von drei Satelliten mit 120° zueinander versetzten Bahnen. Durch den Start von zwei Ersatzsatelliten konnte d weiterlesen..

15.12.1970

15.12.1970

Nach einem viermonatigen Flug erreichte am 15.12.1970 die sowjetische Raumsonde Venera 7 die Venus und trennte die kugelförmige Landekapsel ab, die um 05:01 UTC in die Atmosphäre eintrat. Während die Muttersonde weiterflog, reduzierte ein aerodynamisches Bremsmanöver die Geschwindigkeit der Kapsel von rund 11.600 ms-​1 auf 250 ms-​1. An diesem Punkt entfaltete sich der Landeschirm und die Kapsel sank zur Planetenoberfläche herab. Für 35 min wurden Temperaturmeßwerte übertragen, wegen eines Telemetriefehlers aber keine Daten zum Außendruck. Dann verstummten die Funksignal weiterlesen..

15.12.1970

15.12.1970

Einen manövrierfähigen Fotoaufklärungssatelliten vom Typ Zenit-​4 M „Rotor“ (Erzeugnis 11F691) startete die Sowjetunion am 15.12.1970 mit einer Woschod 11A57 Rakete vom Kosmodrom Baikonur. Kosmos 386 absolvierte einen 13-​tägigen Flug, was der üblichen Missionsdauer bei diesem Typ entsprach. In der Landesektion kehrten die hochauflösenden Fotos des Satelliten und die Kameraausrüstung zur Erde zurück. weiterlesen..

16.12.1970

16.12.1970

Kosmos 387 wurde am 16.12.1970 mit einer Kosmos-​3M 11K65M Rakete von Plesetsk gestartet. Es handelte sich bei ihm um einen Satelliten zur elektronischen Aufklärung vom Typ Zelina-​OM, ein Modell, über das bis heute wenig bekannt ist. Zu komplexeren Analysen waren die kleinen Satelliten aber wohl nicht in der Lage. Vermutlich übermittelten sie die gesammelten Informationen daher eher zur Auswertung an eine Bodenstation. weiterlesen..

18.12.1970

18.12.1970

Mit einer Kosmos-​2 11K63 Rakete wurde am 18.12.1970 von Plesetsk unter der Bezeichnung Kosmos 388 ein kleiner militärischer Satellit vom Typ DS-​P1-​Ju gestartet. Bei diesem häufig eingesetzten Typ handelte es sich um die sogenannten JuRLS Satelliten der ersten Generation zur Kalibrierung von Bahnverfolgungsradars bzw. Radarsystemen des sowjetischen Raketenfrühwarn– und –abwehrsystems. weiterlesen..

18.12.1970

18.12.1970

Der am 18.12.1970 mit einer Wostok 8A92M Rakete von Plesetsk gestartete Satellit Kosmos 389 war das erste Exemplar eines neuen Typs sowjetischen ELINT Satelliten. Ihre Bezeichnung lautete Zelina-​D (alias Erzeugnis 11F619 „Ikar“). Über den Aufbau und die Aufgabenstellung der Satelliten ist wenig bekannt. Ungewöhnlich ist jedoch die große Masse der Satelliten, was für einen ELINT Satelliten eher untypisch ist. Allein die „Spezialausrüstung“ wog 630 kg. Da Radarbilder der Satelliten in der Umlaufbahn eine verblüffende Ähnlichkeit mit den meteorologischen Satel weiterlesen..

22.12.1970

22.12.1970

Für die Tests der sowjetischen Antisatelliten Systeme (Codename „Lira“) hatte das Konstruktionsbüro von Michail K. Jangel ein neues Abfangziel entwickelt (Erzeugnis 11F631 „Tjulpan“), das am 22.12.1970 erstmals zum Einsatz kommen sollte. Doch nur 0,24 s nach der Zündung des Triebwerks explodierte die erste Stufe der Kosmos-​3M 11K65M Rakete, wobei die Rakete samt DS-​P1-​M Nutzlast zerstört und der Startkomplex 132/2 in Plesetsk beschädigt wurden. weiterlesen..

25.12.1970

25.12.1970

Die regelmäßigen Starts von Kommunikationssatelliten des Typs Molnija-​1  setzte die Sowjetunion auch im Dezember 1970 fort. Eine Molnija-​M 8K78M mit Block-​ML Bugsierstufe startete am 25.12.1970 vom Kosmodrom Baikonur und beförderte den Kommunikationssatelliten Molnija-​1 17  auf die charakteristische 12 h Umlaufbahn, den sogenannten „Molnija-​Orbit“. weiterlesen..

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