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Juli 1971 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 9 Einträge (von 8617), chronologisch sortiert.

08.07.1971

08.07.1971

Explorer 44 — Aliasnamen Solar Explorer C (SE-​C), SolRad-​C, SolRad 10 — wurde am 08.07.1971 als weiterer Vertreter dieser erfolgreichen Reihe solarer Forschungssatelliten mit einer Feststoffrakete vom Typ Scout-​B von Wallops Island gestartet. Er überwachte speziell die Intensitätsänderungen der solaren Strahlung im UV-​Bereich sowie der weichen und harten Röntgenstrahlung. Außerdem kartografierte er den Himmel mit einem hochempfindlichen Röntgenstrahlungsdetektor. Die Meßdaten wurden von einer Bodenstation des NRL (Naval Resea weiterlesen..

16.07.1971

16.07.1971

Die Sowjetunion startete am 16.07.1971 von Plesetsk eine Wostok 8A92 M Rakete mit dem meteorologischen Satelliten Meteor-​1 9 . Mit seinen Kameras und Sensoren lieferte er aus einer erdnahen Umlaufbahn Daten an den zentralen sowjetischen meteorologischen Dienst. Auch Bodenstationen in anderen sozialistischen Staaten empfingen die Daten dieser Satelliten. weiterlesen..

16.07.1971

16.07.1971

Eine Thorad-​SLV2 H Agena-​D der USAF beförderte am 16.07.1971 von der Vandenberg AFB aus eine klassifizierte Nutzlast auf eine Kreisbahn in knapp 500 km Höhe. Der Satellit von dem zunächst nur die Bezeichnung OPS 8373 bekannt wurde, gehörte zur Baureihe der sogenannten „Heavy Ferret“, also einer Serie großer ELINT Satelliten. Mit diesem Start endete das P-​770 A Satellitenprogramm. Seit Anfang der 1960er Jahre waren mehrere Generationen großer Satelliten zur funkelektronischen Aufklärung entwickelt worden. Vom letzten Modell (Codename STRAWMAN), erkennbar weiterlesen..

20.07.1971

20.07.1971

Mit einer Woschod 11A57 Rakete startete am 20.07.1971 von Baikonur unter der Bezeichnung Kosmos 429 ein leistungsfähiger Fotoaufklärungssatellit vom Typ Zenit-​4 M (Erzeugnis 11F692, Codename „Germes“). Dieser Typ verfügte im Gegensatz zu den Satelliten der ersten Generation über ein Triebwerk, das Korrekturen der Bahn zuließ, so daß die Bahn für die Fotoaufnahmen optimal angepaßt werden konnte. Nach dreizehn Tagen endete die Mission von Kosmos 429 mit der Landung der Rückkehrsektion, die neben dem Filmmaterial auch den Hauptteil der Kameraausrüstung beherber weiterlesen..

22.07.1971

22.07.1971

Aus bis heute nicht bekanntgewordenen Gründen scheiterte am 22.07.1971 in Plesetsk der Start einer Kosmos-​3M 11K65M Rakete. Sie sollte einen Satelliten zur funkelektronischen Aufklärung vom Typ Zelina-​OM auf seine Umlaufbahn transportieren, doch dann gab es ein Problem mit der Oberstufe. weiterlesen..

23.07.1971

23.07.1971

Nur drei Tage nach dem Start einer Woschod 11A57 Rakete mit einem Fotoaufklärer vom Typ Zenit-​4 M (Erzeugnis 11F692, Codename „Germes“) startete am 23.07.1971 der nächste derartige Satellit. Diesmal erfolgte der Start allerdings von Plesetsk. Während der nächsten dreizehn Tage fertigte Kosmos 430 hochauflösende Fotos an, die in der Rückkehrsektion zusammen mit dem Hauptteil der Kameraausrüstung zur Erde zurückgeführt wurden. weiterlesen..

26.07.1971

26.07.1971

Nachdem die wissenschaftliche Ausbeute der ersten bemannten Mondlandungen doch eher bescheiden geblieben war, plante die NASA die sogenannten „J-​Missionen“, bei denen ein deutlich verlängerter Aufenthalt auf der Mondoberfläche vorgesehen war. Hinzu kam, daß ein Mondrover mitgeführt werden sollte, der den Aktionsradius der Astronauten spürbar erhöhte. Die erste dieser Missionen war Apollo 15. Am 26.07.1971 um 13:34 UTC hob die Saturn V AS-​510 von Cape Canaveral ab. An Bord des CSM 112 befanden sich Kommandant David Scott, Pilot James Irwin und Mondla weiterlesen..


28.07.1971

28.07.1971

Kommunikationszwecken diente der am 28.07.1971 mit einer Molnija-​M 8K78M mit Block-​ML von Plesetsk gestartete Molnija-​1 18 . Wie alle derartigen Satelliten gehörte auch dieser offiziell zum Kommunikations-​Netzwerk „Orbita“. Neben dieser zivilen Rolle dienten die Satelliten aber auch nicht zuletzt der militärischen Kommunikation. weiterlesen..

30.07.1971

30.07.1971

Unter der Bezeichnung Kosmos 431 startete die Sowjetunion am 30.07.1971 mit einer Woschod 11A57 Rakete von Baikonur einen Fotoaufklärungssatelliten des Typs Zenit-​2 M (Erzeugnis 11F690, Codename „Gektor“). Diese Satelliten fertigten Übersichtsaufnahmen mittlerer bis geringer Auflösung an. Nach zwölf Tagen im Orbit kehrte die Landesektion von Kosmos 431 mit dem Filmmaterial zur Erde zurück. weiterlesen..

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