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Mai 1991 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 10 Einträge (von 8554), chronologisch sortiert.

06.05.1991

06.05.1991

Das vom Pech verfolgte sowjetische Transportraumschiff Progress M-​7  schloß seine Mission am 07.05.1991 mit einer weiteren Panne ab. Am 06.05.1991 um 23:00 UTC legte das mit Abfällen beladene Raumschiff, dessen Ankopplung an der Mir im März 1991 erst im dritten Versuch gelungen war, von der Raumstation ab. Unmittelbar vor dem Wiedereintritt in die dichtere Erdatmosphäre war der Ausstoß einer kleinen Landekapsel vorgesehen, mit der rund 150 kg Forschungsergebnisse, darunter hauptsächlich an Bord der Mir gezüchtete Halbleiterkristalle, zur Erde zurückgeführt werden s weiterlesen..


14.05.1991

14.05.1991

Eine Atlas-​E mit aufgesetzter Star-​37 S-​ISS Feststoffoberstufe hob am 14.05.1991 mit dem meteorologischen Satelliten NOAA 12 (Vorstartbezeichnung NOAA-​D) an Bord von der Vandenberg AFB ab. Planmäßig erreichte der Satellit eine sonnensynchrone Umlaufbahn in etwa 800 km Höhe. Der fünfte Advanced TIROS-​N Satellit sollte in Verbindung mit NOAA 10 und NOAA 11 eine kontinuierliche Versorgung des meteorologischen Dienstes der USA mit hochauflösenden meteorologischen Bildern und Meßdaten siche weiterlesen..


16.05.1991

16.05.1991

Mit einer Zyklon-​3 11K68 Rakete gelangten am 16.05.1991 weitere sechs Strela-​3  Kommunikationssatelliten (gemeinsam als Block 23 L bezeichnet) auf eine Umlaufbahn. Die Satelliten, Kosmos 2143, Kosmos 2144, Kosmos 2145, Kosmos 2146, Kosmos 2147 und Kosmos 2148 dienten vermutlich wie auch die Satelliten früherer „Strela“ Baureihen hauptsächlich der Verbindung mit sowjetischen Agenten im Ausland, eventuell auch dem Kontakt zu Botschaften in aller Welt.

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18.05.1991

18.05.1991

Lange Zeit war die Mission Sojus TM-​12  in Frage gestellt, da der Flug zu einem erheblichen Teil durch die Mitnahme eines zahlenden Passagiers finanziert werden sollte. Im Rahmen eines nationalen Programms namens „Juno“ hatte in Großbritannien im Sommer 1989 die Suche nach geeigneten Kandidaten für einen Raumflug zur sowjetischen Raumstation Mir begonnen. Unter den 13.000 Bewerbern, die als Qualifikation eine wissenschaftliche Ausbildung, eine gute körperliche Fitness und eine Begabung zum Erlernen einer Fremdsprache nachweisen mußten, wurden vier Finalisten ausgew weiterlesen..


21.05.1991

21.05.1991

Unter der Bezeichnung Resurs-​F 10  gelangte am 21.05.1991 mit einer Sojus-​U 11A511U Rakete von Plesetsk ein Erderkundungssatellit des Typs Resurs-​F2  (Erzeugnis 17F42) auf seine Umlaufbahn. Neben einer MK-​4  Kamera, die während des Fluges panchromatische Bilder mit einer Auflösung von nur wenig mehr als 5 m anfertigte, hatte der Satellit auch einige Experimente zu Forschungen unter Mikrogravitationsbedingungen an Bord. Diese kehrten nach 30 Tagen zusammen mit den Erderkundungsdaten und dem Großteil der Ausrüstung i weiterlesen..


24.05.1991

24.05.1991

Von Plesetsk startete am 24.05.1991 eine Sojus-​U 11A511U Rakete mit dem Satelliten Kosmos 2149. Bei der Nutzlast handelte es sich um einen Jantar-​4K2  Satelliten. Diese sowjetischen Fotoaufklärungssatelliten der (nach westlicher Kategorisierung) vierten Generation trugen auch den Codenamen „Kobalt“ sowie die Erzeugnisnummer 11F695. Details sind bis heute nur wenige bekannt geworden. Konstruktiv ähnelten sie aber anderen Vertretern der Jantar Baureihe und verfügten somit neben einer rückführbaren Kamerasektion auch über zwei kleinere Landekapseln, die im Laufe der 8  weiterlesen..


26.05.1991

26.05.1991

Nach einem fast 6-​monatigen Aufenthalt an Bord der Raumstation Mir kehrten die Kosmonauten Viktor Afanasjew und Mussa Manarow am 26.05.1991 zur Erde zurück. Den dritten Sitz an Bord des Sojus TM-​11  Raumschiffs belegte die britische Kosmonautin Helen Sharman, die erst eine Woche zuvor an Bord von Sojus TM-​12  zur Mir gestartet war. Am 26.05.1991 um 06:16 UTC löste sich Sojus TM-​11  vom „Kvant“ Modul und leitete die Rückkehrsequenz ein. Sharman hatte ihren Aufenthalt an Bord der Mir umfas weiterlesen..


28.05.1991

28.05.1991

Nachdem Sojus TM-​11  zwei Tage zuvor den Liegeplatz am Heck der Mir frei gemacht hatte, setzte die neue Stammbesatzung der Raumstation, Anatoli Arzebarski und Sergej Krikaljow, ihr eigenes Sojus TM-​12  Raumschiff dahin um. Eigentlich was das „Kvant“ Modul der bevorzugte Liegeplatz der unbemannten Progress-​Raumschiffe. Doch nach der Beschädigung einer Antenne des „Kurs“ Rendezvous-​Systems konnten dort vorläufig keine Dockingmanöver mehr im automatischen Regime geflogen werden. Damit kehrten sich die Rollen der beiden axialen Dockingposition weiterlesen..


29.05.1991

29.05.1991

Eine Delta 7925 beförderte am 29.05.1991 den Kommunikationssatelliten Aurora II (Satcom-​C 5) auf eine geostationäre Übergangsbahn. Später manövrierte der Satellit auf eine Synchronbahn über 139° West. Aurora II, der im Auftrag der in Alaska beheimateten Telefongesellschaft Alascom Inc. von GE Astro-​Space gebaut worden war, übernahm die Dienste seines Vorgängers Aurora I. Mit 32 C-​Band Transpondern, davon 6 Reserve, stellte er 16 Übertragungskanäle für Kunden in Alaska und 8 für Kunden in anderen US-​Bundesstaaten bereit. Die Dienste für das US Kernland betrieb dab weiterlesen..


30.05.1991

30.05.1991

Zur Versorgung der Raumstation Mir und ihrer neuen Stammbesatzung startete am 30.05.1991 um 08:04 von Baikonur eine Sojus-​U2 11A511U2 Rakete mit dem Transportraumschiff Progress M-​8 . Neben den üblichen Versorgungsgütern und Treibstoff hatte das Raumschiff auch einen kleinen Ballonsatelliten an Bord, den die Kosmonauten Anatoli Arzebarski und Sergej Krikaljow später aus der Mir aussetzen sollten. Ebenso einen kleinen Forschungssatelliten, den Studenten des MAI (Московский Aвиационный Институт) gebaut hatten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Prog weiterlesen..


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