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Speziell zur Messung der Vibrationen, die beim Start der Kosmos Rakete aus ihrem unterirdischen Silo auftraten, entwickelte das OKB-​586  (KB Juschnoje) den kleinen Satelliten DS-​U2-​V (v für vibrierend, russ. вибрационный). Die Belastungen, die bei einem solchen Start auftreten konnten, lagen deutlich höher, als beim Start von einer oberirdischen Plattform. Daher mußte man Informationen zur Auslegung zukünftiger Nutzlasten sammeln. Vor allem Antennen und Solarzellenausleger waren gefährdet. Der erste Satellit der Baureihe, Kosmos 93, gelangte am 19.10.1965 von Kapustin Jar aus auf seine Bahn. Der Satellit simulierte das Basisdesign des universellen DS-​U2 Satellitenmodells, das zukünftig für unterschiedlichste Forschungen zum Einsatz kommen sollte. Um möglichst realistische Vibrationsdaten gewinnen zu können, hatte man den Satelliten mit Attrappen von Instrumenten und Solarzellenflächen versehen. Neben der Datenerfassung in der Startphase diente der Satellit auch dem Studium der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in der Ionosphäre und der oberen Atmosphäre. Der Start erfolgte mit dem ersten Exemplar einer neuen Variante der Kosmos Rakete, die meist vereinfachend als Kosmos-​2  identifiziert wird. Tatsächlich handelte es sich aber um die nur wenige Male in dieser Ausführung eingesetzte Erprobungsversion Kosmos-​M 63S1M der späteren Kosmos-​2 11K63 .
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