Als Nachfolger von Kosmos 1261, der im Frühjahr 1981 explodiert war (ein Phänomen, das zwischen 1977 und 1986 bei zahlreichen „Oko“. Satelliten beobachtet werden konnte), startete am 04.08.1981 Kosmos 1285. Eine
Molnija-M 8K78M mit Block-2BL brachte den Satelliten von Plesetsk auf eine hochelliptische Umlaufbahn, die jedoch eine größere Umlaufzeit als gewöhnlich aufwies. Ob der Satellit planmäßig mit seinem IR-Teleskop die Frühwarnung vor etwaigen anfliegenden Atomraketen übernehmen konnte, ist unter diesen Umständen unwahrscheinlich. Zudem explodierte er schon nach wenigen Wochen am 21.11.1981, was die These einer planmäßigen Selbstzerstörung bei technischen Problemen nährte.