Der fünfte Satellit der FltSatCom Baureihe startete am 06.08.1981 mit einer Atlas-SLV3D Centaur-D1AR der NASA von Cape Canaveral. Die Rakete setzte ihre Nutzlast planmäßig auf einer geostationären Transferbahn aus. Mit dem eigenen Antrieb manövrierte FltSatCom 5 (FleetSatCom 5) später auf eine Synchronbahn. Dort wurde er über 73° West stationiert. Wie seine Vorgänger auch sollte er der militärischen Kommunikation zwischen Stäben sowie Über– und Unterwassereinheiten der US Navy dienen. Die Übertragungen erfolgten dabei im Dezimeterwellenbereich (225 – 400 MHz), was den Einsatz relativ einfacher Schiffsstationen zuließ und auch den Kontakt zu mobilen Einheiten ermöglichte. Doch FltSatCom 5 konnte diese Aufgabe nicht erfüllen. Denn aus zunächst nicht erklärlichen Gründen ließ sich die Sendeantenne nicht vollständig ausklappen. Weiterhin hatte einer der beiden Solarzellenausleger offenbar massive Schäden erlitten. Im Rahmen einer eingehenden Untersuchung wurden die Umstände schließlich rekonstruiert, die zu den Beschädigungen des Satelliten geführt hatten. Demnach war es beim Aufstieg der Rakete zu einer geradezu explosiven Ablösung der Glasfaser-Laminierung über der Wabenstruktur der (konstruktiv bedingt nicht entlüfteten) Nutzlastverkleidung gekommen.

