Nach dem ersten (und einzigen) „scharfen“ Einsatz der ASM-135 A Antisatellitenwaffe sah sich die USAF weltweiten Protesten gegenüber. Sowohl Wissenschaftler, die den Verlust des P78-1 Solwind Forschungssatelliten beklagten, als auch Politiker formierten sich zum Widerstand gegen das Programm. Befürchtet wurde nicht zu Unrecht, daß die Sowjetunion die flugzeuggestützte Abfangrakete zum Anlaß nehmen würde, ein vergleichbares System zu entwickeln. Wie man heute weiß, brachte die Sowjetunion tatsächlich ein vergleichbares System zur Serienreife, ohne es allerdings je gegen einen Satelliten einzusetzen. Die politischen Bedenken und die technischen Limitierungen der Waffe führten jedenfalls dazu, daß nach 1985 nur noch zwei Starts der ASM-135 A erfolgten. So hob am 22.08.1976 die umgerüstete F-15 A mit einer ASM-135 A unter dem Rumpf von der Edwards AFB ab und feuerte die Rakete im steilen Steigflug auf ein imaginäres Ziel ab. Einen Monat später folgte dann der letzte Testabschuß.
