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Start der ersten Delta 7925

Die USA hielten im Herbst 1990 weiter die hohe Startfrequenz durch, mit der sie die Komplettierung ihres GPS Navigationssatellitennetzes forcierten. Knapp zwei Monate nach dem Start des letzten GPS Block-​II Satelliten folgte am 26.11.1990 ein weiterer Navstar. Unter der Bezeichnung USA 66 bzw. Navstar BIIA-​10  oder auch SVN 23 gelangte von Cape Canaveral der erste Satellit aus dem weiter verbesserten Block-​IIA Baulos auf seine Umlaufbahn. Bedeutsam bei diesen Satelliten war vor allem die Verlängerung der Autonomiezeit ohne Kontakt zur Bodenstation von 14 auf 180 Tage. Hersteller der Satelliten war wieder Rockwell. Zum Start der neuesten GPS Satelliten kam die Delta 7925  zum Einsatz, die beim Start von USA 66 ihren Jungfernflug erlebte. Die USAF vermerkte, daß die Startvorbereitung und der Countdown für ein neues Raketenmodell ungewöhnlich reibungslos verlaufen waren. Hingegen traten beim Betrieb des ersten GPS-​IIA Satelliten einige Probleme auf, die auf Schwierigkeiten mit einzelnen Komponenten des neuen Modells zurückzuführen waren. Speziell versagte die Steuerungselektronik einer der beiden Solarzellenflächen nach nur zwei Wochen. Der Ausfall war, wie die Untersuchung ergab, auf einen konstruktiven Mangel zurückzuführen. Was für einen sechsmonatigen Aufschub des nächsten Starts sorgte, um bei den nächsten Exemplaren korrektive Maßnahmen ergreifen zu können. Das kam der USAF allerdings äußerst ungelegen, befand man sich doch gerade mitten in der Operation DESERT STORM. Obwohl noch nicht voll einsatzbereit, lieferten die zehn aktiven GPS Satelliten während des Krieges gegen den Irak enorm wichtige Navigationsdaten für den Einsatz von Präzisionswaffen.

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