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08.09.1996 

GE 1, der erste A2100A Satellit, während einer Testreihe

Ein neues Satellitenmodell feierte am 08.09.1996 seine Premiere beim Start des GE 1 Satelliten auf eine supersynchrone Transferbahn. Ursprünglich war der Start für den 30.08.1996 mit einer Atlas-​IIA von Cape Canaveral geplant gewesen. Doch dann wurde bei einem Bordcomputer des Typs, wie er bei dem Satelliten verbaut war, ein Problem entdeckt. Daraufhin demontierte man die Baugruppe bei GE 1, zertifiziert sie erneut und setzte sie schließlich wieder ein. Satellitenbetreiber GE Americom war der Erstkunde für das 3-​Achsen-​stabilisierte Modell GE AstroSpace AS-​2100  gewesen, der nun nach der Übernahme der Raumfahrtsparte durch Martin Marietta (und der folgenden Fusion mit Lockheed) als A2100 A auf den Markt kam. Diese Satelliten waren in der GE Konfiguration typischerweise mit 24 C-​Band und 24 Ku-​Band Transpondern ausgerüstet. Sie stärkten das Geschäft von GE Americom und lösten die älteren RCA/GE Satcom Modelle ab. GE 1 trat beispielsweise über 103° West die Nachfolge von Satcom K-​1  an. Im Rahmen der Übernahme von GE Americom durch die luxemburgische SES wurde GE 1 im Jahr 2001 in AMC 1 (Americom 1) umbenannt.
Der Erfolg der ersten GE Satelliten auf Basis des A2100 A Modells bescherte dem Hersteller bald schon zusätzliche Aufträge von weiteren Satellitenbetreibern. Lockheed Martin führte im Laufe der Jahre weitere Verbesserung ein und es entstand auf Basis des A2100 A eine modulare Baureihe für unterschiedliche Leistungsbereiche. Innerhalb von zehn Jahren wurden dreißig der Satelliten erfolgreich gestartet, wobei kaum technische Probleme auftraten. Das brachte dem Typ die Ehrung ein, das zuverlässigste kommerziell verfügbare Modell zu sein. Auch wurde der Bus für militärische Anwendungen (GPS III) und meteorologische Satelliten (GOES-​R) modifiziert. Zehn Jahre nach dem Start von GE 1 hatte die A2100 Flotte bereits 150 Jahre an Betriebszeit im Orbit kumuliert.

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