Nach fünfjähriger Pause startete am 02.09.2005 von Baikonur wieder ein Fotoaufklärungssatellit aus der Jantar-1KFT Baureihe. Eine Sojus-U 11A511U Rakete brachte den lediglich als Kosmos 2415 bezeichneten Satelliten auf seine Umlaufbahn. Obwohl keine weiteren Details veröffentlicht wurden, paßten die Umlaufbahn und der Verlauf der Mission zu einem Jantar-1KFT Satelliten (Erzeugnis 11F660, Codename „Kometa“). Nach unbestätigten Angaben verwendeten die Jantar-1KFT Satelliten das Service Modul der Jantar-2 K Baureihe, die Landekapsel aus dem Zenit Programm und die Solarzellenflächen des Resurs-F2 Modells. Die Kameraausrüstung bestand aus der KVR-1000 (etwa 2 m Auflösung) und der KT-350 (etwa 10 m Auflösung). Nach einem Flug von 45 Tagen kehrte die Landesektion von Kosmos 2415 planmäßig am 16.10.2005 (einige Quellen nennen auch den 15.10.2005 — die Landung erfolgte gegen Mitternacht Weltzeit) zur Erde zurück. Der russische Generalstab verfügte damit nach Jahren wieder über aktualisierte topografische Erdaufnahmen. Allerdings endete mit diesem Flug auch das „Kometa“ Programm. Die Nachfolge sollte ein mit elektro-optischen Sensoren ausgestatteter Satellite (Codename „Bars“) antreten. Dessen Entwicklung endete aber in einer Sackgasse. Erst ab dem Jahr 2015 verfügte der russische Generalstab mit dem Bars-M Satellitenmodell wieder über einen adäquaten Nachfolger.
