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Saljut 2 vor dem Ausrollen zum Startkomplex

Noch bevor die USA ihre erste Raumstation Skylab zum Start bringen konnten, kam die Sowjetunion dem ihrerseits mit dem Start einer weiteren Saljut Raumstation zuvor. Das Vorhaben, zum Zeitpunkt des Starts von Skylab wieder einer bemannte Raumstation im Orbit zu haben, hatte auf politischer Ebene höchste Priorität erhalten. Und so war sogar der Einsatz von zwei Raumstationen für das Jahr 1973 vorgesehen. Zunächst die militärische OPS-​1  Almaz Station aus dem Konstruktionsbüro von Wladimir N. Tschelomej starten, dann die DOS-​3  Station vom Saljut Typ aus dem Konstruktionsbüro von Wassili P. Mischin. Trotz erheblicher Schwierigkeiten bei der Fertigstellung der neuen Raumstation, zahlreiche wichtige Untersysteme waren mit erheblicher Verspätung angeliefert worden, traf die OPS-​1  Weihnachten 1972 in Baikonur ein. Obwohl die technischen und logistischen Probleme damit noch nicht überwunden waren, konnten Rakete und Raumstation bis Ende März 1973 startklar gemacht werden. Wenige Tage vor dem Start mußte Tschelomej noch eine persönliche Niederlage einstecken, als er die Weisung erhielt, den Namen Saljut 2 an der Station anzubringen. Saljut war jedoch eigentlich der Name des konkurrierenden (zivilen) Raumstationsprogramms aus dem OKB-​1. Tschelomej löste das Problem auf seine Weise. Er ließ den Namen auf die obere abtrennbare Verkleidung des Kopplungsmoduls aufmalen. Von der Verkleidung verdeckt wurde der Schriftzug Almaz, auf den das OKB-​52  seine Raumstation getauft hatte! Am 03.04.1973 ging der Countdown der Proton-​K 8K82 K Rakete seinem Ende zu, als plötzlich die gesamte Mission in Frage gestellt war. Bei T-​15 min trat Treibstoff aus dem Betankungssystem der Rakete aus, es bestand akute Explosionsgefahr. Tschelomej nahm das Problem selbst in Augenschein und ließ den Countdown weiterlaufen. Am 03.04.1973 um 09:00 UTC hob die Rakete schließlich von Baikonur ab. Die Raumstation Saljut 2 erreichte planmäßig ihre Umlaufbahn. Doch der Start der ersten Stammbesatzung an Bord eines Sojus Raumschiffs war noch nicht abzusehen. Während eines Bodentests mit einem Sojus Raumschiff hatte am 03.02.1973 das Fallschirmsystem versagt. Daraufhin waren weitere Tests angeordnet worden. Und auch diese offenbarten technische Probleme. Vor Mai 1973 war daher nicht mit einer Startfreigabe zu rechnen. Unterdessen nahm das Kontrollzentrum auf der Krim nach und nach die Systeme von Saljut 2 in Betrieb und konnte eine fehlerfreie Funktion bestätigen. Erste Bahnmanöver erfolgten und schließlich wurde auch der Agat-​1  Aufklärungskomplex mit der großen ASA-​34  Kamera aktiviert. Doch am 15.04.1973, während des 188. Orbits, konnte beim Überflug der sowjetischen Bodenstationen plötzlich keine Telemetrie von den wichtigsten Bordsystemen mehr empfangen werden. Lediglich die Hilfstelemetrie einiger untergeordneter Systeme ging noch ein. Und deren Daten zeugten von einem katastrophalen Zwischenfall. Der atmosphärische Innendruck war auf 50% gesunken und die Raumstation driftete kontinuierlich aus ihrer Bahn. Bis zum nächsten Tag versuchte das Flugleitzentrum den Funkkontakt wiederherzustellen. Ohne Erfolg. Saljut 2 mußte aufgegeben werden. Die sowjetische Presse ließ nun verlautbaren, daß Saljut 2 lediglich als unbemannte Experimentalplattform gestartet worden sei. Doch das NORAD Weltraumradar hatte bereits am 14.04.1973 zwischen einem und zwei Dutzend Trümmerstücken, darunter mindestens ein Solarzellenpaneel, registriert und verfolgte nun die weitere Entwicklung. Am 28.04.1973 meldete die Nachrichtenagentur TASS schließlich: „Die sowjetische wissenschaftliche Orbitalstation Saljut 2 hat ihr Flugprogramm abgeschlossen. Das Ziel des Experimentes bestand in der Überprüfung einer weiter vervollkommneten Konstruktion, der Bordsysteme und Apparaturen und in der Durchführung wissenschaftlich-​technischer Untersuchungen im Weltraum. Es wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die die Richtigkeit der Konstruktions– und Modell-​Lösungen und der Parameter der wichtigsten Systeme und Bordapparaturen bestätigten…“ Das Wort „erfolgreich“ kam interessanterweise in dieser Erklärung nicht vor. Unterdessen taumelte Saljut 2 unkontrolliert durchs All und näherte sich immer weiter der Erde. Mehrere große Teile, darunter die Solarzellenflächen und das Antennensystem, waren längst vom Zentralkörper abgerissen worden. Am 28. und 29.05.1973 verglühten diese Trümmer ebenso wie die Station selbst etwa 3.000 km östlich von Neu Guinea über dem Pazifik.
Am Boden lief unterdessen die Untersuchung zur Ursache des Verlusts der Raumstation. Zunächst wurde das Personal im Flugleitzentrum verdächtigt, durch fehlerhafte Kommandos den Verlust verursacht zu haben. Glücklicherweise konnten die Beschuldigten den Verdacht entkräften. Schließlich konzentrierte man sich auf einen Fehler im Antriebssystem. Die Kommission kam zu dem Schluß, daß ein Leck im Stickstoff-​Druckgassystem für den Antrieb dazu führte, daß die Hilfstriebwerke der Station permanent arbeiteten, um die resultierende Kursabweichung zu kompensieren. Das führte wiederum zu einer Überhitzung in der Elektronik des Telemetriesystems und schließlich zum Ausfall auch der Triebwerke. Aber auch ein elektrischer Fehler der zu einer Explosion führte, wurde von einigen Experten für möglich gehalten. Und schließlich kam nicht unerwartet ein Expertenteam aus dem OKB-​52  zu einem noch anderen Ergebnis. Nach dem Erreichen der Umlaufbahn war nämlich die dritte Stufe der Proton-​K Rakete explodiert und hatte eine Trümmerwolke in der Bahn von Saljut 2 hinterlassen. Mindestens fünf Trümmerstücke kamen in Frage, am 15.04.1973 die Raumstation getroffen zu haben. Interessanterweise wurde diese Theorie auch von einer unabhängigen Untersuchungskommission des Instituts für Raumfahrtsysteme des sowjetischen Verteidigungsministeriums geteilt.
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